Erstellt von teuto-card.de am 27. Januar 2010
Gemeinsam mit dem Jewish Museum in Milwaukee, Wisconsin, USA erarbeiten wir seit Sommer 2009 eine historische Fotostrecke über das jüdische Leben in Bielefeld vor 1939. Im Fokus steht hierbei die alte Bielefelder Synagoge. Nicht viele Bielefelder werden wissen, dass sich in der Turnerstrasse in unmittelbarer Nähe zum Kesselbrink eine sehr mächtige Synagoge befunden hat, diese wurde - wie so viele andere Synagogen in Deutschland – in der Pogromnacht am 9. November 1938 von den Nationalsozialisten niedergebrannt.
Anlässlich des heutigen Holocaust Gedenktages möchten wir dies zum Anlass nehmen einen Aufruf an Sie liebe Leserinnen und Leser zu starten: Das Jewish Museum Milwaukee plant eine große Ausstellung über Synagogen in Deutschland und Europa. Die Bielefelder Synagoge wird hierbei eine tragende Rolle spielen, denn sie war allein aus architektonischer Sicht einzigartig in ganz Deutschland. Wir haben hier vor Ort nun schon eine Vielzahl von beeindruckendem Material gesammelt und zusammengestellt. Doch es fehlen uns noch einige Dinge, die evtl. in Archiven gar nicht zu finden sind.
Vermutlich verfügen Sie innerhalb Ihrer Familienalben, Sammlungen, Kellerfunde, Erbstücke etc. über Vermächtnisse dieser Zeit. Haben Sie jüdische Angehörige, die diese Zeit der Synagoge und des aktiven jüdischen Lebens noch miterlebt und überlebt haben? Kennen Sie jemand, der möglicherweise vor vielen Jahren Deutschland verließ, solche Fotos o.ä. aber noch besitzen könnte?
Wir suchen insbesondere:
- Fotos von Zeremonien, der Eröffnung, festliche Umzüge in Bielefeld u.ä.
- Panorama Fotos von Bielefeld auf denen die Kuppel der Synagoge deutlich zu sehen ist -> geplant ist ein Großformat Plot für die Ausstellung, so als blickte man damals bsw. von der Sparrenburg auf die Stadt
Wir bitten Sie sehr herzlich um Ihre Mithilfe – dieses Thema bewegt auch heute noch, über 70 Jahre nach einem der traurigen Höhepunkte des Holocaust – viele Menschen. Sie können ein Teil dieser sehr beeindruckenden Ausstellung werden.
Wenden Sie sich gerne an uns per E-Mail: info[at]teuto-card.de, oder auch telefonisch unter 0521 – 32 67 10 77.
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Erstellt von teuto-card.de am 1. Dezember 2008
Die Süsterkirche, die am gleichnamigen Süsterplatz in der Bielefelder Altstadt liegt, ist die Pfarrkirche der einzigen evangelisch-reformierten Kirchengemeinde in und im Umkreis von Bielefeld. Die Kirche wurde 1491 gebaut und geht auf die Gründung des Klosters Mariental zurück. Im Laufe der Jahre wuchs die Zahl der Gemeindemitglieder so stark, dass die Kirche vergrößert werden musste. 1861 wurde deshalb der 28 Meter hohe Westturm gebaut, einige Jahrzehnte später, im Jahre 1892, folgte die Vergrößerung und Erweiterung um den Chorraum, der die Kirche ihren heutigen kreuzförmigen Grundriss verdankt.
Auch die Süsterkirche kam, genauso wie die Nicolai- und die Marienkirche, bei den Bombenangriffen im Herbst 1944 nicht unbeschadet davon. Nicht nur der ganze Dachstuhl brannte nieder, die gesamte Kirche war zu über 70% zerstört worden. In den darauffolgenden Jahren wurde die Süsterkirche wieder aufgebaut, mit neuer Orgelempore und Fenstern ausgestattet und zuletzt im Jahre 1971 nochmal renoviert und mit neuem Parkettfußboden und Kirchengestühl ausgestattet.
Gottesdienste:
Übersicht über die Gottesdienste auf der Internetseite unter der Rubrik „Aktuelles“
Anfahrt:
Mit Stadtbahn und Bus Haltestelle Jahnplatz, von dort über den Jahnplatz in die Fußgängerzone Altstadt und nach einigen Metern rechts in die Ritterstraße. Dem Straßenverlauf folgen bis zur Süsterkirche.
Mit dem Auto am besten im Parkhaus Ritterstraße parken und von dort den Fußweg wie oben beschrieben.
Weitere Informationen:
www.reformiert-bi.de
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Erstellt von teuto-card.de am 1. Dezember 2008
Eine weitere katholische Kirche, die das religiöse Leben der Stadt Bielefeld prägt, ist die im Osten Bielefelds gelegene Liebfrauenkirche, zu der die katholische Pfarrgemeinde Liebfrauen gehört. Die 1933 angefangene und ein Jahr später fertig gestellte Kirche wurde 1982 grundlegend renoviert und zählt heute über 4.000 Mitglieder, die aus soziologischer Sicht aus allen Bevölkerungsschichten stammen.
Öffnungszeiten Pfarrbüro:
Montag: 08:30-13:00 Uhr
Mittwoch: 08:30-11:00 Uhr
Donnerstag: 15:00-18:00 Uhr
Freitag: 08:30-10:00 Uhr
(in den Schulferien ändern sich die Öffnungszeiten)
Gottesdienste:
Sonntag:
08:00 Uhr Heilige Messe
11:00 Uhr Hochamt oder Familienmesse*
(*Familienmesse am zweiten und Kinderkatechese am vierten Sonntag jeden Monats)
Montag:
08:00 Uhr Heilige Messe
Dienstag:
wechselnde Orte u. Zeiten
Mittwoch:
08:00 Uhr Gemeinschaftsmesse der Frauen
Donnerstag:
18:00 Uhr Heilige Messe
Freitag:
16:00 Uhr Seniorenmesse
Samstag:
17:00 Uhr Beichtgelegenheit
17:30 Vorabendmesse
Besonderheiten
Kirchenmusik hat eine sehr lange Tradition in der Liebfrauen-Gemeinde
Feststehende Ensembles:
- Blockflötenorchester
- Kirchenchor Liebfrauen
Anfahrt:
mit dem Auto von der Detmolderstraße kommend rechts in die Prießallee und dann links in die Fritz-Reuter-Straße.
Mit der Stadtbahn vom Hauptbahnhof Linie 3 Richtung Stieghorst, Ausstieg Oststraße. Von hier über die Prießallee ca. 5 min bis zur Fritz-Reuter-Straße, Liebfrauenkirche.
Weitere Informationen:
www.liebfrauen-bielefeld.de
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Erstellt von teuto-card.de am 1. Dezember 2008
Die Stiftskirche in Bielefeld im Stadtteil Schildesche ist die Pfarrkirche der evangelischen Stiftskirchengemeinde. Gegründet 939 dauerte die Bauzeit der Kirche über 20 Jahre, bis sie 960 fertiggestellt und Johannes dem Täufer und Maria geweiht wurde. Im 15 Jhd. folgte als Anbau der Kirchturm, der allerdings im Jahre 1811 einstürzte und erst viel später, im Jahre 1869 im neugotischen Stil ersetzt wurde. Die Glocken der Stiftskirche sind eine Besonderheit da die älteste von ihnen aus dem Jahre 1461 stammt und somit die älteste Glocke ganz Bielefelds ist.
Öffnungszeiten der Kirche:
Montag: 10:00-12:00 Uhr und 15:00-18:00 Uhr
Dienstag: 10:00-18:00 Uhr
Mittwoch: 10:00 Uhr und 15:00-18:00 Uhr
Donnerstag: 10:00-12:00 Uhr und 15:00-18:00 Uhr
Freitag: 10:00-12:00 Uhr
Samstag: 10:00-12:00 Uhr
Gottesdienste:
Sonntags
08.30 Uhr: Frühgottesdienst (ganzjährig)
10.00 Uhr: Gottesdienst (am 1. Sonntag im Monat mit Abendmahl) mit Kindergottesdienst (gemeinsamer Anfang in der Kirche)
11.15/30 Uhr: ggf. Taufgottesdienst
An den Feiertagen (Karfreitag, Ostermontag, Himmelfahrt, Pfingstmontag, 2. Weihnachtstag) werden in der Stiftskirche ebenfalls Gottesdienste um 10:00 Uhr gefeiert.
Anfahrt:
Mit dem Auto von der Westerfeldstraße kommend über An der Stiftskirche, Parkplätze sind vorhanden.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Bielefelder Hauptbahnhof mit der Stadtbahnlinie 1 Richtung Schildesche, Ausstieg Endhaltestelle Schildesche. Von hier zu Fuß ca. 6 min über An der Reegt, Beckhausstraße, von da links in die Hermann-Schäffer-Straße und dann durch Straße Im Stift zu An der Stiftskirche.
Weitere Informationen:
www.stift-schildesche.de
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Erstellt von teuto-card.de am 26. November 2008
Die Neustädter Marienkirche, zu der die evangelisch-lutherische Neustädter Marien-Kirchengemeinde gehört, liegt am Fuße des Sparrenbergs und ist sowohl die größte als auch die älteste Kirche Bielefelds. Nach dem Baubeginn, der auf das Jahr 1293 geschätzt wird, erhielt die Kirche im Zuge verschiedener Bauphasen bis ungefähr 1512 ihre heutige Form. Die 52m lange Stiftskirche fiel ebenso wie die Nicolaikirche den Bombenangriffen im September 1944 zum Opfer. Die beiden Türme, die besonders in Mitleidenschaft gezogen wurden, baute man 1966 in Anlehnung an die Gotik wieder auf. Heutzutage sind diese 78m hohen Türme ein prägendes und unübersehbares Element des Bielefelder Stadtbildes und als eines der Wahrzeichens Bielefelds nicht mehr wegzudenken.
Öffnungszeiten der Kirche:
Täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr
(im Winter bis zum Anbruch der Dunkelheit)
Gottesdienste:
Aktuelle Übersicht auf der Internetseite der Gemeinde.
Besonderheiten:
Führungen durch die Kirche können beim Gemeindebüro vereinbart werden.
E-Mail: neustadt-marien@bitel.net
Weitere Informationen
www.marienkirche-bielefeld.de
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Erstellt von teuto-card.de am 26. November 2008
Die in der nordöstlichen Bielefelder Innenstadt liegende Pauluskirche, die an der gleichnamigen Paulusstraße/Ecke August-Bebel-Straße liegt, ist die Kirche der evangelisch-lutherischen Pauluskirchengemeinde. Die nunmehr über 125 Jahre zurückgehende Geschichte der Kirche hat ihren Ursprung im Jahre 1880, als im August mit dem Bau begonnen wurde und dieser dank des milden Winters 80/81 schon drei Jahre später, inklusive des 72m hohen Turmes, fertig gestellt werden konnte. Im Gegensatz zu den meisten anderen großen Kirchen, wie zum Beispiel der Nicolai- oder der Marienkirche, wurde die Pauluskirche bei den Bombenangriffen im Herbst 1944 kaum beschädigt und konnte daher nach Kriegsende schon wieder öffnen. Heute zählt die Gemeinde rund 4.000 Mitglieder.
Gottesdienste:
Übersicht über die Gottesdienste und die regelmäßigen Veranstaltungen der Pauluskirche auf der Internetseite unter der Rubrik „Aktuelles“-Termine.
Anfahrt:
Vom Hauptbahnhof Bielefeld ca. 5-10 min Fußweg:
Geradeaus über den Bahnhofsplatz entlang der Herbert-Hinnendahl-Straße bis Willi-Brandt-Platz, Herforder Straße überqueren, die Paulusstraße entlang (am Amerikahaus vorbei) bis August-Bebel-Straße. An der Ecke August-Bebel-Straße/Paulusstraße liegt die Kirche.
Mit dem Auto von der Herforderstraße kommend über die Paulusstraße. Parkplätze vorhanden. Tiefgarage Amerikahaus ebenfalls nur wenige Meter entfernt.
Weitere Informationen:
www.pauluskirche-bielefeld.de
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Erstellt von teuto-card.de am 26. November 2008
Im Bielefelder Westen, genauer gesagt an der Ecke Rolandstraße/Liboriweg, unweit der Schüco Arena, liegt die St. Liborius-Kirche, zu der die katholische Kirchengemeinde St. Libori gehört. Im Jahr 1958 erbaut und 2002 komplett renoviert, feiert die Kirche dieses Jahr 50-jähriges Bestehen. Die Kirche, die den Grundriss eines unregelmäßigen Sechsecks aufweist, gilt durch die eindrucksvolle Architektur und die bewusst inszenierte Lichtgestaltung unter Fachleuten im Kirchenbau als „wegweisend“ und „als die schönste Kirche der Stadt“.
Zu erreichen ist sie nicht nur mit dem Auto, in unmittelbarer Nähe befindet sich auch die Haltestelle Siegfriedplatz, von der aus man in ca. 5 Gehminuten an der Liborius-Kirche ist.
Öffnungszeiten Pfarrbüro:
Montags 15:00 - 18:00 Uhr
Donnerstags 09:00 – 11:00 Uhr
Gottesdienste:
Samstag 18:00 Uhr Vorabendmesse
Sonntag 10:00 Uhr Hochamt
Dienstag 18:00 Uhr Abendmesse
Mittwoch 8:30 Uhr Hl. Messe, jede 3.Woche des Monats Frauenmesse
Freitag 8:00 Uhr Hl. Messe
Donnerstag 16:00 Uhr (Winterzeit 15:00 Uhr)
Gebet im monatlichen Wochenwechsel:
1. Do. Gebet für Priesterberufe
2. Do. Gebet für den Frieden
3. Do. Gebet für Kinder und Jugendliche
4. Do. Rosenkranzgebet
Genauere Informationen finden Sie im aktuellen Heft „Libori Aktuell“, welches in der Kirche zum Mitnehmen ausliegt.
Anfahrt:
Mit dem Auto von der Jöllenbeckerstraße kommend über die Weststraße, links in die Turmstraße und sofort nochmal links in die Meinderstraße.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Hauptbahnhof mit der Stadtbahnlinie 4 Richtung Universität/Lohmannshof, Ausstieg Siegfriedplatz. Von hier aus Fußweg von ca. 5 min über Rolandstraße, rechts in die Siegfriedstraße und dann links in die Meinderstraße. Am Ende der Straße liegt die Liboriuskirche.
Weitere Information:
www.st-liborius-bielefeld.de
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Erstellt von teuto-card.de am 26. November 2008
Die Vatan-Moschee, was aus dem türkischen übersetzt soviel heißt wie „Heimat-Moschee“, ist eine gemeinnützige Einrichtung in dem Bielefelder Stadtteil Brackwede und untersteht dem Dachverband der Türkisch-Islamischen-Union. Zehn Jahre nach Gründung der türkischen Gemeinde in Bielefeld wurde 1999 mit dem Bau der Vatan-Moschee begonnen. Nach einer Bauzeit von 5 Jahren konnte das islamische Gotteshaus 2004 eingeweiht werden und dient seitdem mehr als 350 Mitgliedern zum täglichen Gebet, zur Ausübung ihres Glaubens und als Treffpunkt für Jung und Alt.
Ein zur Moschee gehörendes Minarett wird zwar von vielen Gemeindemitgliedern gefordert, die Pläne zum Bau eines solchen scheiterten bisher aber an der Bielefelder Bauverwaltung, der die geplante Höhe von 19,22 m zu viel war. Außerdem haben sich viele Anwohner Brackwedes zu einer Anwohnerinitiative zusammengetan und eine Unterschriftenaktion gegen den Bau eines Minaretts gestartet.
Um vorhandene Vorurteile und Unwissen der Bevölkerung abzubauen, bietet die Gemeinde der Vattan-Moschee interessierten Mitbürgern und Mitbürgerinnen Führungen mit Informationen über die Moschee und den Islam an. Auch größere Gruppen sowie Kindergärten oder Schulklassen sind herzlich willkommen.
Führungen:
Die Buchung einer Führung erfolgt telefonisch oder schriftlich.
DITIB Vatan Moschee
Windelsbleicher Str. 56
33647 Bielefeld / Brackwede
Tel.: 0521/403097
Weitere Informationen:
www.vatan-moschee.de
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Erstellt von teuto-card.de am 25. November 2008
Die Heilig-Geist-Kirche in Bielefeld, die im Stadtteil Dornberg liegt, wurde Anfang der 1990er Jahre als Nachfolgerkirche für die zu klein gewordenen Kirchen Heilig Geist in Wellensiek und Heilige Familie in Bielefeld-Uerentrup erbaut. Zu ihr gehört die katholische Heilig-Geist-Kirchengemeinde Bielefeld, die also älter ist als die Kirche selbst.
Die bedeutsame Architektur der Kirche mit ihrem achteckigen Grundriss, der die Harmonie symbolisiert und den Kirchgänger an die acht Seligpreisungen Jesu erinnern sollen, wurde von den Architekten Prof. Dieter Georg Baumewerd und Rainer Maria Kresing entworfen.Die Gemeinde, die ihren Mitgliedern von Konzerten über Wallfahrtszeltlager und Taizé-Fahrten ein vielfältiges Programm anbietet, hat ihren Sitz an der Spandauer Allee in Bielefeld.
Zu erreichen ist sie am Besten über die städtische Beschilderung Richtung Universität, ab da folgt man dann der Beschilderung zur „Katholischen Kirche Heilig Geist“.
Öffnungszeiten Pfarrbüro:
Dienstags: 9:00-12:30 Uhr
Donnerstags: 9:00-12:30 Uhr
Freitags: 15:00-18:00 Uhr
Gottesdienste:
Allgemeine Gottesdienstordnung im ganzen Jahr
Sonntags
9:00 Uhr Heilige Messe
10:30 Uhr Hochamt
Montags
8:30 Uhr Laudes mit Kommunionfeier
Dienstags
8:00 Uhr Laudes
8:30 Uhr Heilige Messe
19:00 Uhr Vesper - mit Gebet der Gemeinde für die Kinder
Mittwochs
8:00 Uhr Laudes
19:00 Uhr Heilige Messe
Donnerstags
8:00 Uhr Laudes
8:15 Uhr Rosenkranzgebet
8:30 Uhr Heilige Messe
Freitags
8:00 Uhr Laudes
8:30 Uhr Heilige Messe
Samstags
8:00 Uhr Laudes
17:00 Uhr Beichtgelegenheit
18:00 Uhr Vorabendmesse zum Sonntag
Weitere Informationen:
www.hgbi.de
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Erstellt von teuto-card.de am 25. November 2008
Die Geschichte der Juden in Bielefeld geht weit zurück. Gegründet im Jahre 1705 hatte die Kultusgemeinde um 1800 ihren ersten Sitz in einem Gebäude am Klosterplatz. Viele Jahre lang wurden in diesen Räumlichkeiten Feste und Gottesdienste gefeiert, bis 1847 am Klosterplatz die erste Synagoge Bielefelds entstand.
Mit der Zeit wurde diese aber zu klein und man entwarf Pläne für den Bau eines größeren Gotteshauses in unmittelbarer Nähe zum Kesselbrink in Bielefeld. Im September 1905 konnte die neue Synagoge eingeweiht und alsbald von der jüdischen Kultusgemeinde bezogen werden.
Im November 1938 wurde diese Synagoge, wie so viele andere in Deutschland auch, in der Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November völlig zerstört und niedergebrannt. Eine Gedenktafel in der Turnerstraße erinnert heute an diese Nacht und an die zerstörte Synagoge. Nach Beendigung des zweiten Weltkrieges gründete sich die jüdische Gemeinde in Bielefeld neu und bezog in der Stapenhorststraße ihre Räumlichkeiten.Im Laufe der Jahre wuchs die jüdische Gemeinde heran und so wurden noch einmal Pläne für den Bau einer neuen Synagoge gemacht.
An der 2005 zum Verkauf stehenden Paul-Gerhardt-Kirche zeigte die Gemeinde großes Interesse. Trotz interner Kritik und einer Bürgerbewegung, die gegen den Verkauf der Kirche an die jüdische Gemeinde gerichtet war und die diese Kirche sogar eine Zeit lang besetzte, wurden die Streitereien nach einiger Zeit beigelegt und der Verkauf zum Jahresende 2007 abgeschlossen.
Seit September 2008 hat die jüdische Kultusgemeinde Bielefeld, die zur Zeit etwa 300 Mitglieder zählt, nun eine neue Synagoge. Die Synagoge Beit Tikwa, die an der Detmolderstraße in Bielefeld liegt, ist bundesweit die erste Synagoge, die aus dem Umbau einer ehemals evangelischen Kirche entstanden ist.
Nach einer Bauzeit von knapp zehn Monaten wurde sie in einer Feierstunde mit rund 300 Gästen, unter denen sich auch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers befand, eingeweiht.
Dabei erinnert jetzt nichts mehr an das Gebäude der ehemaligen Paul-Gerhardt-Kirche. Der Turm wurde abgerissen, die Fassade neu verputzt und mit einer großzügigen Fensterfront versehen. Und auch das Innere des Gebäudes wurde grundlegend renoviert und den Ansprüchen der jüdischen Gemeinde entsprechend angepasst. Abgegrenzt durch eine hohe Mauer befinden sich im Inneren der Synagoge jetzt eine Bibliothek sowie ein Toraschrein anstelle des Altars und verschiedene Räumlichkeiten für Veranstaltungen aller Art.
Weitere Informationen:
www.juedische-gemeinde-bielefeld.de
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